Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gefühlt & Gedacht

Lichtwege - Erfahrungswege

Einen schönen Samstag wünsche ich Euch! Heute ist es grau in grau - daher aber viel Zeit und Lust zum Lesen etc. Dieses Foto ist vom letzten Samstag - zwar kalt aber wunderschön das warme Licht durch die herbstlichen Bäume - Alles hüllte die Wege in goldenes Licht :-)



"Lass dich nicht von dem, als für dich richtig erkannten Weg abbringen;
es gibt schon zu viele Menschen, die nicht ihre Wahrheit leben."
L.Z.   

Liz 24.11.2018, 11.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal ...



Manchmal ist  man wie erloschen,
sind Einsamkeit, Schmerz und Trauer so tief,
dass es keine Worte gibt es auszudrücken – dann schweigt man.
Das Einzige was zu tun bleibt ist sich zu ergeben
und auf einen Lichtstrahl zu hoffen der auf die Seele fällt.
~ Liz

Liz 08.09.2018, 19.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manchmal ist das plötzlich so ....

... und Du erlebst spontan einen Augenblick großer Liebe und Leichtigkeit! 

Heute morgen als ich so in den Spiegel und mir selbst in die Augen schaute, kamen mir die Gedanken in den Sinn " Mama - jetzt weisst Du das Alles gut ist, wie es ist - jetzt kannst Du das Danke annehmen und Dir selbst verzeihen, was vielleicht nicht vollkommen war!" 

Alles ist Liebe - vielleicht manchmal begrenzte Liebe - aber es ist nur wichtig, das man sich selbst verzeiht, wenn man nicht perfekt gehandelt hat - wenn man nicht so perfekt ist, wie man es selbst will, oder meint sein zu müssen.

"Wichtig ist, das man sein Leben so gut wie man es kann, zu leben versucht und so viel Liebe wie  möglich, sich selbst und anderen Menschen zu schenken. Das hast Du immer versucht - wobei Du Dich selbst oft zu wenig beachtet und geliebt hast. 

Aber vielleicht ist das auch das Schwerste - sich selbst zu lieben, denn das wurde Dir und dann auch uns nicht beigebracht in unserer religiösen Erziehung! Ich bin wie ich bin - weil alles so war wie es war und ich die Entscheidung getroffen habe, das Beste aus allem zu machen, was mir möglich war und ist! Und für mein Ich Bin , bin ich dankbar! Ich versuche mich selbst anzunehmen und zu lieben - so gut wie ich es vermag!"


Mit unserer begrenzten Sichtweisen  urteilen und verurteilen wir oft uns selbst und unsere Mitmenschen - aber alles ist Liebe! Dann ist es möglich Dankbarkeit zu empfinden für die Wachstumsmöglichkeiten und Geschenke die man erhalten hat, das Herz zu öffnen und das Licht in den Tag zu lassen!

Es war heute morgen so ein Gefühl in mir - eine Gewissheit -  das meine Mama sich auf der anderen Seite jetzt soweit erholt hat, das sie diese Gedanken, die ich ihr immer habe versucht zu vermitteln, jetzt verstehen und annehmen kann. Das macht mein Herz leichter!



Liz 07.08.2018, 15.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tore durchschreiten - Übergänge


Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
(Franz von Assisi)

Umgang mit dieser Zeit des Sterbens - so unterschiedlich - so wechselnd.
Ein plötzlicher Tod löst Schock aus - und alle Gefühle kommen hinterher.
Ein langsames, schmerzhaftes Sterben erfordert so viele Entscheidungen, die manchmal fast unmöglich zu treffen sind! 
Besonders da wo die heutige Gerätemedizin so Vieles möglich macht - einerseits gut - andererseits findet so oft das Bild des ganzheitlichen Menschen in all seinen Facetten - als Körper - Seele - Geist - Einheit  keine Beachtung! 

Eine Kerze für meine Mutter - die seit gestern für sie brennt! 
Meine Mutter hat sich gestern entschieden, keine Dialyse mehr zu wollen und sie wurde jetzt an die Morphium-Infusion angeschlossen! 
Diese Entscheidung hatte sie schon einmal getroffen - wurde dann aber reanimiert und meinte seitdem, kämpfen zu müssen unter unerträglichen Schmerzen! Es war schwer ihr zu helfen aus dem Kampf wieder heraus treten zu können -  um überlegen zu  können was sie will!
Sie wird gut versorgt von der Station auf der sie liegt - ein dickes Lob ans Personal denn das ist nicht selbstverständlich und wir dürfen auch nachts bei ihr bleiben. Nur wieder neu überlegenswert wird eine Aussage des behandelnden Arztes möglicherweise wieder werden, der gestern nicht da war als meine Mutter entschied nicht mehr zu wollen - denn heute schien die Dialyse für morgen trotz Morphininfusion evtl. wieder ein Thema zu sein. Wobei meine Mutter die Tage unerträgliche Schmerzen aushalten musste, weil wegen der lebenserhaltenden Dialyse eine Morphininfusion Sterbehilfe wäre!??
Momentan kann man sowieso nur in kleinen Schritten denken und entscheiden.


Jeder Mensch hat seine Art damit umzugehen und alles ist richtig und passend - das ist mir wichtig es hier einmal zu sagen!

Wenn ich so darüber nachdenke durch welche Palette an Gefühlen, Gedanken und Handlungen ich heute so gelaufen bin, ist das der Wahnsinn.
Distanziert -  funktionieren könnend, dann wieder überwältigt von Trauer bzw. Schmerz für einen Augenblick - eine Achterbahn.

Ich lebe schon lange so, das ich versuche offen zu sein und alles anzunehmen - nicht verbergen müssen was doch alle Menschen in irgendeiner Form auch durchlaufen und bewältigen müssen.
Es mag vielleicht einigen Menschen befremdlich vorkommen, das ich das so Persönliche so ausdrücke.
Aber wenn ich es so ausdrücke, dann kann man mir auch weiter begegnen, ohne das das nicht Wissen wie man mir begegnen kann oder soll - das Miteinander stört.
Ich erwarte nichts - Flosskeln in solchen Situationen kommen mir so gut wie nicht über die Lippen - das hat schon manchen Menschen befremdet. Aber entweder teile ich mein Mitgefühl irgendwie mit oder mit einem Händedruck, einer Umarmung oder einem Blick zeige ich es. Diese gesellschaftlichen Konventionen fallen mir manchmal sehr schwer.
Ich erlebe immer noch so viele Menschen, die in zusätzliche und unnötige Einsamkeit geraten - weil die Umgebung befangen ist.
Gerade in der Arbeit mit behinderten Menschen,  wo die Gesellschaft doch immer noch oft so befangen ist , tabuisiert oder urteilt.
In dieser Arbeit habe ich viel darüber gelernt Brücken zu bauen, die Befangenheit abzubauen durch Offenheit und Natürlichkeit.
Denn oft ist es keine Ablehnung sondern das Unvermögen zu wissen wie man sich verhalten soll - wenn ich es dann normal vormache legt sich das.

Je mehr wir zu unseren Gefühlen stehen können, umso schneller können wir sie auch wieder loslassen und in andere Gefühlszustände kommen - innerhalb weniger Minuten.

Manchmal verdrängt man - oder man versucht es zu betäuben. Manchmal überrollt die Welle der unterschiedlichsten Gefühle das ganze Sein.
Manchmal denkt man das Herz zerbricht - dann wieder ist, wenn man an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt,  Frieden da.
Zwischendurch lacht man - versucht sich abzulenken.
Am krassesten finde ich die Gedanken an völlig oberflächliche Dinge, an die ich sonst im Traum keine Gedanken verschwenden würde -
sie erscheinen dann besonders skurill und eigentlich überflüssig.
Aber ich glaube - auch das ist eine Möglichkeit diese Zeit des Wartens und Unerträglichkeit irgendwie zu überstehen und zu kompensieren.
Mich überrollt eine Gedankenflut zu den unterschiedlichsten Zeiten. Aufarbeitung all dieser Gedanken und Gefühle die mich überfluten -
meine Gefühle, meine Gedanken - die Gefühle und Gedanken des Anderen - unzählige Erinnerungen an frühere Zeiten.

Achtsamkeit ist wichtig im Umgang mit dem Sterbenden - hinhören - hineinhören in das was man wahrnimmt.
Auch da ist alles erlaubt - Schweigen, Stille, Zorn, Trauer!
So wichtig dem anderen da zu begegnen wo er ist, denn das ist wichtig - was nimmt ihm die Angst, was tröstet ihn, was erleichtert den Übergang!
Wenn ich meine Schwestern sehe - jede geht anders damit um - nach ihrer Art und das ist richtig so!
Jegliche Beurteilung - jegliche Norm wäre fehl am Platz - denn so unterschiedlich und individuell war auch die Beziehung!
Wir können uns nur in Liebe an der Seite stehen - mit dem Schmerz und der Trauer umgehen, muss jeder auf seine individuelle  Art!

Sorry - meine Lieben - ich habe momentan oft solche Wortergüsse, weil alles in mir aufgewühlt ist! 

Liz 30.07.2018, 20.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimes und schönen Sonntag noch :-)

Nachdenklich und besinnlich ist mir heute zumute. Bin ganz bei mir angekommen und das tut gut!


Im Leben werden zwischen Menschen 
ununterbrochen neue Vernetzungen
aus vielen verschiedenen Fäden gesponnen und entwirrt.
Auch im Herzen werden diese geheimnisvollen Fäden gesponnen.
Aus einem reichen Netz aus Erinnerungen und Erfahrungen -
bilden sich somit starke Herzensverbindungen.

~ Liz

Das Leben der Möwe Jonathan entfaltet sich in diesem atmosphärischen Chanson. Die musikalische Ballade von Mike-Martin Robacki ist inspiriert von der wunderbaren Geschichte von Richard Bach. "Jonathan Livingston Seagull".

DIE MÖWE JONATHAN - Ballade von ROBACKI
(Schöön lohnt sich anzuhören - gerade gefunden!!) 

Eines meiner Lieblingsbücher und Videos - ganz wunderbar - schon mein Leben lang seitdem ich begann mich zu suchen....


Liz 24.06.2018, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ostern, Spielereien, Familie, Liebe ...



Der Sitz der Seele ist da, wo sich Innenwelt und Außenwelt berühren. 
Wo sie sich durchdringen, ist er in jedem Punkte der Durchdringung.
~ Novalis

Was man so mit Fotobearbeitungsprogrammen und Apps so alles machen kann! Gestern haben wir  beim schönen Osterkaffeetrinken mit meiner Familie, bei meiner Mama,  mit Hilfe einer Nichte mit viel Spass einige Fotospielereien gemacht und haben ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Es war echt schön alle mal wieder zusammen zu sehen - früher haben wir uns an den Feiertagen ja oft bzw. fast immer bei meiner Mutter getroffen. Nun hatten wir uns einen Raum im Altenheim gemietet und waren mit 23 Personen dort. Es war laut - kunterbunt, lebendig, liebevoll und sehr schön - mit 4 Generationen beieinander und miteinander! 

Dieses Jahr Ostern hatten wir ja Alles - gestern hier Schnee, aber auch Sonne, Stille, Besinnliches, Gemütlichkeit!

Hier habe ich Eines der Fotos von mir, die mit der App erstellt wurden, in einem Fotobearbeitungsprogramm dann in ein Ölgemälde umgewandelt weil die App es echt zu blass und cool gemacht hat - hat doch was - jetzt habe ich ein Ölgemälde von mir  :-)
Ich hoffe ihr hattet schöne Ostertage - jetzt ist die Zeit so schnell schon wieder vorbei!
Genießt den Nachmittag noch und alles Liebe für Euch....

Hier noch eine Collage von mir.


Liz 02.04.2018, 16.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leben, Lieben und tiefgründige Gedanken

Bin leicht ausgeknockt durch eine Blockade in der Lendenwirbelsäule - als ich gestern ins Auto einstieg war alles noch o.k. - als ich bei meiner Mutter ausstieg, war die Blockade da- die ich bisher leider noch nicht auflösen konnte, keine Ahnung wie man sich beim Autofahren verenken kann? Aber es soll wohl nicht sein das ich Schränke aufräume - sondern mir eher Ruhe antue und Zeit zum Nachdenken habe.

Es ist für mich selbst immer wieder erstaunlich wie sehr ich doch im Auto oft in einen intensiven Gedankenfluß komme.

So auch gestern wieder auf der Fahrt zu meiner Mutter - die Autobahn recht frei - zumindest flüssiger Verkehr der keiner besonderen Konzentration bedarf.
Ich habe schon oft überlegt woran das wohl liegen mag. Ist es weil das Auto fast wie ein Käfig ist, ohne die Energieeinflüsse der unmittelbaren Umgebung die ich sonst wahrnehme? Oder ist es der Fluss der Bewegung - ich fahre in der Regel ja sehr gerne Auto?!

Diese frei fließenden Gedanken fühlen sich dann fast wie der Beginn einer Meditation an - alles nur im Fluss und entspannt - kein Festhalten. Das führt dann oft dazu, dass ich durch viele Assoziationen zu völlig unterschiedlichen Themen, oder längst vergessenen Themen komme. So ist ein  Mensch, den ich jetzt schon 15 Jahre kenne und den ich lieb gewonnen habe in der Zeit, sehr krank geworden und liegt seit letzten Dienstag im Krankenhaus. Ich war in der letzten Woche täglich da,  da es völlig offen ist wie lange es noch geht, oder ob es noch eine Behandlung gibt - wahrscheinlich keine Ungefährliche. Morgen erfahre ich mehr.


So bin ich dann aber im Krankenhaus einem Nachbarn meiner Klienten begegnet, der so sehr strahlte als er mich sah, das ich ganz gerührt war und mir dann aus vollem Herzen beide Hände drückte und wiederholt sagte, wie sehr er sich freute, mich einmal wieder zu sehen. Er hätte immer wieder gefragt wo denn ich - diese so liebe, nette Frau sei - weil er mich so lange nicht mehr gesehen hatte.  Das macht was im Herzen - besonders nach einer kritikmäßig harten Woche.
Ich hatte keine Zeit darüber weiter nachzudenken - aber deswegen kam die Assoziation und die Berührtheit in mir,  wohl auch im Auto wieder - nach dieser eher üblen Woche, in der ich mich dann manchmal nach dem Sinn von Vielem frage, ohne eine Antwort zu finden. 


Oft wenn ich ins Sauerland fahre zu meiner Mutter, denke ich über Beziehungen nach. Dort leben meine Schwestern mit ihren Familien, viele Menschen mit denen ich viele Jahre meines Lebens geteilt habe, mein Exmann und dessen liebe Familie, die ich nur verlassen habe, weil ich nach seiner neuen Familiengründung keine Störung sein wollte und es deswegen für richtig hielt. 

Ich denke dann nach über Liebe und über Selbstliebe. Wie wichtig es ist sich selbst zu lieben und sich selbst wahrhaftig gegenüber zu sein - um überhaupt die Liebe erkennen und annehmen zu können.
So auch gestern wieder - frei fließende Gedanken darüber, das man doch so viele Menschen auf so unterschiedliche Weise lieben kann - wie es zu Begegnungen kommt - wie Liebe und Nähe entsteht und tiefe Verbundenheit - oder wie es sein kann das sie manchmal einfach da ist - von Beginn einer Begegnung an die Liebe und die Tiefe der Verbindung - wie sich Beziehungen verändern - wie es dann wieder zu Trennungen kommt. Es scheint mir jetzt, wo ich versuche diesen Gedanken eine Form zu geben, dass viele Teile meines Lebens gestern einfach mal wieder so durch mich durchgeflossen sind. Das es möglich ist, mehrere Menschen zu lieben, auch wenn die Kirchen oder Gesellschaft das ablehnen und verurteilen. So läuft dann fast immer mein ganzes Leben zumindest in Bruchstücken in mir ab - Vergangenheit und Gegenwart gemixt - quasi wie auf einer Zeitreise - aber meistens nur sich aneinander reihend ohne Bewertungen.

Dann kam mir plötzlich die Erinnerung an die Frage einer Mutter von Zwillingen in den Sinn - die sich Sorgen machte und sich ausgeschlossen fühlte. Ich konnte die Frage damals nicht beantworten, wie es wohl mit der Identität jedes einzelnen Zwillings aussieht. Der Mutter nach hatten die Beiden so eine intensive Verbundenheit und Liebe füreinander - so ein tiefes Verständnis, das sie sich als Mutter stets ausgeschlossen gefühlt hat. Aber auch die Sorgen hatte, das jeder Zwilling nie eine eigene Identität haben würde. Ich konnte die Sorge verstehen - bin ich doch ein Mensch, der selbst aufgrund einer großen Sensibilität und Offenheit für Andere, sehr lange nach der eigenen Identität gesucht hat, um sich selbst nicht zu verlieren und der Abhängigkeiten hasst. Aber daher hatte ich aus meiner damaligen Sicht keine Antwort für sie.
Dann dachte ich aber - heute hätte ich vielleicht eine tröstende Antwort. Denn vielleicht gibt es überhaupt keinen Grund zur Sorge?!  Vielleicht haben beide in ihrem liebevollen "Wir" dennoch ihre eigene Identität und vermissen überhaupt nichts. Sondern es ist eher unser Unvermögen verstehen zu können, das es solche Beziehungen gibt - weil wir es nicht kennen.

Hier habe ich ein so bezauberndes Video gefunden als ich nach einer Info suchte zu Zwillingen ...

Es gibt in den spirituellen Schriften vielleicht etwas Vergleichbares  - die Ausführungen über Dualseelenverbindungen. Was ist - wenn Zwillinge sich einfach nur entschieden haben, als Zwillinge zu inkarnieren, um in diesem Leben diese Verbindung von Beginn an leben zu können? - Denn es gibt sicher auch da sehr unterschiedliche Ausdrucks - und Lebensformen, in denen Dualseelen zusammen leben können, oder ihre Entwicklung unterstützen und sich helfen ihre Wunden zu heilen. Und alles was es gibt, unterliegt immer wieder unseren Bewertungen und nur das was wir kennen - wissen wir auch - deswegen irren unsere Bewertungen sicher so manches mal.

Es gibt Liebe die so tief und verbunden ist, das man nur staunen kann und das man glaubt zu sterben, kommt es zur Trennung! Und das sage ich "lach" beinhaltet doch das, bei Angst vor Abhängigkeit eigentlich - so schnell wie möglich weg zu laufen, um diese Schmerzen nicht aushalten zu müssen.


Liebe und tu, was Du willst:

Schweigst Du, so schweige aus Liebe!
Redest Du, so rede aus Liebe!
Schonst Du, so schone aus Liebe!
Die Wurzel der Liebe sei in Dir.
Aus dieser Wurzel kann nur Gutes kommen.
~ Augustinus

So betreue ich seit vielen Jahren zwei Menschen deren Beziehung zueinander man als extrem und ungesund abhängig bewerten könnte.  Jeder der den Fehler machte an der Beziehung etwas ändern zu wollen, wurde völlig ausgegrenzt - so das ich gelernt habe, es einfach nur liebevoll zu akzeptieren und zu begleiten - da mir die Bewertungen nicht zustehen. Und oh Wunder - mit dem Begreifen, dass ich die Beziehung nicht zerstören will, entwickelten sich kleine Veränderungen im liebevolleren miteinander Umgehen.

Wie Ihr seht - sehr verrückte Assoziationen im Auto - ich empfinde es aber immer wieder als sehr bereichernd für mich und staune - das so scheinbar vergessene Fragen oder Situationen dann wieder in Fluss kommen. 

Wie wichtig es ist, Menschen auf irgendeine liebevolle Weise zu berühren - ihnen zu begegnen und immer wieder zu erkennen, dass unsere eigenen negativen Bewertungen oft überhaupt nicht der Realität entsprechen. So wie wir oft nicht wissen, wie viel ein paar nette Worte und ein Lächeln bewirken können - so wie bei dem Nachbarn meiner Klienten. Ich habe heute in einem Blog gelesen,  in dem das auch Thema war - und "Jaaa!" diese täglichen licht- und liebevollen, kleinen Situationen in unseren Leben sind es, die etwas mehr Liebe und Herz, ein Lächeln und Freude in die Welt bringen können! 

Liz 12.03.2018, 20.04 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Pflegenotstand !

Ausführliches Gespräch mit neuem Arzt in der Praxis meines Arztes - über Arbeit im sozialen Bereich geführt - er hatte viele Praktika in Pflegeeinrichtungen und wir waren uns bezüglich Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen so was von einig, wie schlimm es um die Pflege steht und wie schlimm es noch werden kann, wenn nichts geschieht. 
Bei diesen für Pflegekräfte unerträglichen Aussagen der Politiker ...... 
Der Doktor hatte Redebedarf ;-) - meinte er wäre heute morgen bei den Nachrichten schon fast ins Radio gesprungen und die Metallarbeiter würden doppelt so viel verdienen wie das Pflegepersonal - Autos sind eben wichtiger als Menschen .... und mir springen die letzte Tage bei den Themen und Sprüchen von Politik und Gesellschaft auch schon fast die Drähte aus der Mütze.

Eine Twitter Aussage heute:
Politik: "Ja #Pflegenotstand, wir haben verstanden." Nein! Habt ihr nicht! Es ist nicht 5 vor 12 sondern 13:30 Uhr. Da ist mit ein bisschen Kosmetik nichts mehr zu ändern. Es muss JETZT WIRKLICH was passieren oder alles bricht zusammen.

Meine Antwort:
Dem stimme ich voll zu - kann es nicht mehr hören - vor 43 Jahren Krankenpflegeausbildung abgeschlossen und es war "immer" Thema ohne das etwas besser wurde!

Daraus entwickelte sich dann Kommunikation über die derzeitigen Zustände
Weiterer Post von anderer Person .... Ich war dabei 1989 in Dortmund...geändert hat sich wenig und nicht überall und das auch nur Vorübergehend. Ein Pflegender sagte er werde seinen Kindern unter Androhung von Schlägen verbieten diesen Beruf zu wählen. Warum wohl?!

Meine Antwort:
Ich war auch dabei - und ich zähle auch im Bekannten- und Verwandtenkreis immer die ganzen Nachteile auf - obwohl ich Beruf und Menschen immer noch gerne mag!

Weiterer Tweet eines Pflegers: Die letzten Tage früh, morgen spät, übermorgen wieder früh. Funzt, "Es" sei Dank. Aber bei übermorgen bin ich mir nicht ganz sicher. Nach 9:15 Std. "Ruhezeit".

So ging es weiter und könnte es endlos weiter gehen und dennoch werden die Pflegekräfte nicht gehört ...... bis der Kollaps kommt.
Heute regt mich das auf! Leute - ihr werdet alle mal pflegebedürftig - sonst fangt jetzt schon mal an Tabletten zu sammeln für das menschenwürdige Ende!!

Ach was bin ich immer drauf wenn ich " Rücken " habe .....

Liz 01.02.2018, 18.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Nikolausgruß :-)


Mir geht es nach einem MagenDarmInfekt jetzt fast wieder richtig gut, werde heute Arbeiten - lasse es aber heute morgen noch langsam angehen. Kreislaufprobleme sind weg, nach einer gut durchgeschlafenen Nacht.

Ich denke gerade so darüber nach, das sich die soziale Medien - Facebook und Co für mich wirklich als positiv zeigen. Zu meinem Bedauern gibt es zwar immer noch einige Freunde/Innen etc., die dem absolut negativ gegenüber stehen.

Man mag daran kritisieren was man mag, es ist immer eine Frage des Umgangs damit. Obwohl ich mich auch schon manchmal bei der Unart ertappe, wenn ich im Kontakt mit Jemandem bin, in mein Handy zu schauen. Irre wie sich das verändert hat, habe ich mich doch noch vor einigen Zeit gegen das Handy mit Händen und Füßen gewehrt, weil ich nicht immer erreichbar sein wollte. Da haben es mir meine Kollegen sogar zum Geburtstag geschenkt, mein erstes Handy.....

Ich versuche es aber immer noch  in meinen Kontakten in dem Moment bewusst präsent zu sein.  Andererseits - das Positive ist gerade dann, wenn man so andere Arbeitszeiten wie ich früher und auch jetzt noch manchmal im sozialen Bereich arbeitend,  die Möglichkeiten habe zu jeder Zeit ein Lebenszeichen von mir zu geben und bei Anderen lesen zu können. Dadurch habe ich das Gefühl mehr am Leben meiner Familie und Freunde  teilhaben zu können, bzw. mit weniger Zeitaufwand - Zeit die ich sonst wirklich nicht hätte. Ich habe jetzt die Möglichkeit durch eine Gruppe Fotos meiner früheren Heimat zu sehen was mich immer freut und irgendwie ist die Welt so viel kleiner geworden.

Auch wenn ich mir Sorgen über meine Mutter machte im letzten Jahr, die jetzt im Altenheim lebt, musste ich darüber nachdenken wie abgeschnitten wir früher von Informationen etc. waren. Jetzt bin ich in einer Whatsapp Gruppe mit meinen Schwestern verbunden und bekomme daher alle Absprachen etc. mit - auch da mehr Teilhabe - es ist so in solchen Zeiten schon schwer genug nicht mal eben hin fahren zu können um nach dem Befinden zu sehen. Unvorstellbar heute, das ich meine Oma nur noch einmal vor ihrem Tod besuchen konnte  - telefonieren ging nicht mehr und um meine pflegenden Verwandten nicht noch zusätzlich zu belasten, rief man da auch nicht oft an.

Es braucht natürlich auch Zeit diese Zeilen jetzt zu schreiben, aber andererseits können jetzt diese Gedanken viele Menschen die es interessiert, mit denen ich in irgendeiner Form verbunden bin lesen, was schön ist. Und ich von Ihnen :-)

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Nikolaustag und viele schöne Momente in Euren Kontakten :-)


Liz 06.12.2017, 10.33 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der erste Adventssonntag :-)

.. ist jetzt fast vorbei. Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Tag bisher. Bei uns hat es zum ersten Mal geschneit und bevor es durch den Regen dann wieder alles abgetaut war, habe ich schnell noch diese bestäubte, verblühte Rose heute morgen fotografiert. Solche Eindrücke gefallen mir immer an Besten -  wenn der erste Schnee fällt.



Ich dachte gerade innerlich grinsend - vor einigen Tagen habe ich mich noch beschwert das ich durch die Wechseljahre ständig kochende Füße habe. Das kann ich momentan überhaupt nicht mehr behaupten. Meine Füße werden überhaupt nicht mehr warm und nichts geht mehr ohne Körnerkissen ;-)
In der nächsten Woche steht Vieles an - und am nächsten Freitag findet unsere alljährliche Weihnachtsfeier für die Klienten statt - d.h. Freitag wird es dann spät mit dem Feierabend.
Also die Zeit nutzen und jetzt noch ein paar Zeilen schreiben.

Ich bin momentan sehr berührt - offen und fühle mich sehr intensiv. So wie es Zeiten gibt wo alles so still vor sich hinplätschert - ohne besondere Höhen und Tiefen und tiefere Emotionen, so kann sich das auch unglaublich schnell ändern, wie ich die letzten Tage wieder einmal festgestellt habe.
Ausgelöst durch einen Kontakt aus der Vergangenheit, ist jetzt in Gang gesetzt, das immer mehr Erinnerungen an Gefühltes der Vergangenheit an die Oberfläche kommen.
Wohlgemerkt ich bin sehr dankbar darüber - kann ich doch viele Aspekte und Gefühle eines Teils meiner Lebenszeit neu betrachten. Und da es mich so berührt kann ich nur sagen, schlief es so vor sich hin. Die Jahre die noch teilweise im Dunklen lagen, ohne das ich es überhaupt bemerkt habe - die Assoziation reihen sich aneinander und öffnen neue, alte Begebenheiten. Es war eine jahrelange chaotische Zeit meines Lebens. Und ich lasse mich dankbar auf den Prozess in mir ein, weiß ich doch wie immer wenn ich mich in diese inneren Prozesse begeben habe, das alles was dunkel und schmerzhaft war aufgelöst wird und übrig bleiben die positiven und schönen Gefühlen - die mir zuvor auch verborgen waren.
Ich muss dennoch auch über mich selbst lachen - gab es doch eine Zeit lang wo ich beklagt habe das ich nicht verdrängen kann, weil es so anstrengend ist so viel wahrzunehmen und verarbeiten zu müssen. Wie sehr ich mich geirrt habe und wie perfekt ich verdrängt hatte zu einer Zeit als ich es brauchte, um Alles was geschehen war aushalten zu können. Dachte ich doch ich hätte Alles schon angesehen und losgelassen .....



Jetzt wünsche ich Euch von Herzen noch einen wunderschönen Abend! Wenn Ihr wollt mit diesem etwas anderem besinnlichen Link

Liz 03.12.2017, 19.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




Ein liebes Willkommen für dich :-)
Ich freue mich das du hierhin gefunden hast. Hinzukommende Texte, Bilder und Fundstücke sind leichter und schneller in ein Blog einzubinden, als in eine eher statische Homepage. Hier möchte ich dich teilhaben lassen an meinem alltäglichen Leben, ebenso wie an fotografischen, spirituellen oder literarischen Inhalten.



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Es gibt keine Fehler oder Niederlagen auf deiner Reise durchs Leben, sondern nur Stationen mit unterschiedlichen Erfahrungen.


Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, 
denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, 
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, 
denn er wird dein Schicksal.
~ aus Sanskrit ~  


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