Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Selbstliebe

Zitat im Bild #86

Bin momentan sehr viel in mir selbst unterwegs .... dadurch entstand dieser Gedanke für das heutige   "Zitat im Bild"   bei der lieben Nova.


Es ist manchmal nicht so leicht, den Seiten in sich selbst auf die Spur zu kommen, die unseren tiefsten Schmerz oder Trauer beinhalten, oder auch Zorn. Um dem Schmerz zu entkommen, haben die meisten Menschen Strategien entwickelt diese Gefühle fern zu halten - so das sie unter einem Wust von Abwehrmaßnahmen und Handlungen versteckt sind, die uns oft selbst nicht mehr bewusst sind. Ich - Anteile die immer wieder bestraft oder abgelehnt wurden, sind daher so gut versteckt, dass wir sie selbst oft nicht mehr erreichen können. Doch wir können sie erst liebend umarmen, integrieren und damit erlösen, wenn wir uns ihnen noch einmal stellen. Wenn wir sie bejahen. Denn in der Dualität ist nichts nur schlecht. Erst im Bejahen des vermeintlich Negativem, können wir uns annehmen. Wissen tue ich das schon lange, arbeite auch schon lange daran mit mir selbst und vielen Menschen an der Auflösung solcher Themen - doch manchmal wird der Schmerz im eigenen Inneren so übermächtig, das wir durchgerüttelt werden und uns eingestehen können .... "da ist doch noch was was es zu erlösen und zu lieben gilt" 
Also bin ich tief in mein Inneres eingetaucht und in die Transformationsprozesse. Manchmal fehlen dann die Worte, weil manche Verletzungen an den Orten oder zu den Zeiten geschehen sind, die noch keine Worte kannten. Zeitweise sehr anstrengend und intensiv.
Im Äußeren funktioniere ich noch - ich habe die Kraft die Ebenen zu wechseln und die Orientierung zu behalten.

Das wird hier vorgebloggt - denn ich fahre zu meinen Schwestern und in das Altenheim, in dem meine Mutter die letzte Zeit gelebt hat zum Sechswochenamt. Ich freue mich auf meine Schwestern! Ich glaube an einen Gott der Liebe - oder daran das es nichts gibt, als Licht und Liebe - eigentlich nichts gibt als Energie - höher oder niedriger schwingend.
Daher hat es für mich keine besondere Bedeutung außer der Ehrung und Wertschätzung meiner Mutter gegenüber - die an die Notwendigkeit glaubte, dass für die "Läuterungsphase der armen Seele im Fegefeuer", diese Gebete und Hilfen notwendig sind. Ich glaube, dass diese Hilfe durch Licht - sprich Bewusstseinsentwicklung und Liebe im Leben hilfreich sind, um solche Entwicklungs - und Transformationsprozesse durchlaufen zu können - wie ich sie auch momentan durchlaufe. Zudem hat meine Mutter schon einige Monate vor ihrem Tod, heftigste Transformationsprozesse innerlich durchlaufen - immer mit der Frage - habe ich genug Liebe gegeben, habe ich genug geliebt und in der Reflexion ihrer vermeintlicher Fehler.  Und immer wieder habe ich versucht zu trösten - denn das Schmerzhafteste ist wohl, nicht genug Selbstliebe haben zu können, um sich selbst verzeihen zu können - was nicht vollkommen war und die Schwierigkeit, sich selbst zu lieben. Es hat mir manchmal fast das Herz gebrochen - denn man kann einem anderen Menschen auch nicht helfen, wenn er sich selbst nicht - oder noch nicht, verzeihen kann. Ich hoffe, das es auf der anderen Seite sichtbarer und fühlbarer ist  - denn hätte sie nicht viel Liebe gegeben, würde die gesamte Familie nicht so viel Wertschätzung  und Liebe für sie und ihr Leben, in sich tragen. Ich werde mich einschwingen und schauen, was sich in mir an Gedanken und Gefühlen entwickelt. Ich habe oft das Gefühl und die Gedanken, sie weiß es jetzt - was ich ihr immer habe, versucht zu vermitteln. So als wolle sie mir sagen - "ich weiß jetzt was Du meintest"

Ich hoffe es ist o.k. für Euch, das ich Euch hier immer so "StarkenTobak" schreibe. Ich will nicht - Nichts sagen - und daher ist es das, was ich momentan ausdrücken kann. 
Geht lieb mit Euch selbst und miteinander um - ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!


Liz 15.09.2018, 00.00 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die tägliche Frage .....


Vielleicht hattet Ihr ja heute noch frei!? Ich hatte recht viel zu tun - morgens schon endlose Telefonate und dann Beerdigung einer Kollegin die nach 2 Jahren Kampf gegen den Krebs, verstorben ist. Den letzten Gang mit Klientinnen begleitet - zur Verabschiedung von ihr. Es war vor allen Dingen sehr traurig die Trauer einer Mutter, in deren Alter zu sehen, die ihr Kind begraben muss!
Ein schöner Effekt war ein Song von Peter Maffay - den sie wohl immer mochte - der ist heute als Ohrwurm in mir - seitdem. Wusste nicht das er so gut zu einer Trauerfeier passt. Hat viele Erinnerungen für mich hochgebracht. Mit ca. 20 -21 Jahren habe ich mich bei dem Song durch einen "Augen Blick" mich in seinen Augen gesehen,  sehr verknallt  bzw. wir beide - bin dann aber nicht zum Treffen im Anschluss gegangen, weil ich in einer Beziehung und zu verantwortungsbewusst war und wusste das es keine Zukunft haben kann.

Vorgestern Abend bei Nachtansichten in der Stadt gewesen. Gestern war ich mit Klientinnen bei "Apassionata" - es war sehr schön!  Ich finde es schön, dass das Thema Licht und Liebe suchen so auch Einzug in die Kunst und Unterhaltung gefunden hat - heute noch Schwimmen mit Klientinnen - das war eher chaotisch, so voll war es im Schwimmbad. Ich habe jetzt absolut genug von dem Lärm und diesen Menschenmassen. Morgen nochmals Kino - zwar auch schön weil mich der Film auch interessiert - aber ich brauche dringend Pause und Ruhe für mich selbst, denn so schön solche Aktivitäten auch sein können - diese Menschenmengen erschöpfen mich sehr. Heute während der Trauerfeier hatte ich totale Knoten  im Bauch - so hautnah konnte ich die ganze Trauer und die Gefühle in diesem Raum wahrnehmen. Dazu die Anspannung, mit meinem Feeling zu versuchen einer Klientin  behilflich zu sein ohne Eskalation, die Situation und die Gefühle unter Kontrolle zu behalten.
Da half dann unsere gemeinsame Fanpower für Peter Maffay mit dem Song den wir lautlos mit sangen zur Entlastung.
Jetzt wünsche ich Euch einen schönen, entspannten 1. Mai Feiertag!

Liz 30.04.2018, 21.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Selbstliebe - Pflegeberufe



Angesichts der wieder erneut aufgetretenen Fragen und Debatte in der Pflege und dem Pflegenotstand fand ich auf meiner Festplatte Zeilen, die ich vor über 20 Jahren geschrieben habe (nach bis dahin bereits 20 Jahren Arbeit in Pflege und sozialen Bereichen) - als eine intensive Auseinandersetzung in meinem Inneren stattfand - zum Thema Selbstliebe, ausgelöst durch Krankheit und einige parallel ablaufenden Krisen in meinem Leben.

Es lässt mir keine Ruhe - treibt mich um wie man so schön sagt - das unbedingt Zeit ist, das sich etwas verändert im Namen von Selbstliebe und Liebe in den Pflegeberufen. Und das nach wie vor von Politik und Gesellschaft nicht verstanden wird, wie lächerlich es ist 8000 neue Stellen zu schaffen, angesichts des anstehenden Kollaps....weiter lesen hier 


Dazu auch nochmals der Hinweis auf diesen  kleinen Beitrag vor einigen Tagen.
Und die Taschenuhr hier - eine kleine Geschichte von mir beruhend auf einer wahren Begebenheit


Liz 04.02.2018, 11.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geliebt

Ausgelöst durch andere Blog- Beiträge und Erinnerungen meines Lebens, an Selbstzweifel, Schuldgefühle, harte Selbstkritik und viel zu hohe Anforderungen und Ansprüche an mich selbst durch Erziehung, Gesellschaft und Umgebung, bin ich dankbar wie viel schöner und freier davon mein Leben, inzwischen geworden ist. 
Es war ein langer Weg. 
Ich war immer stark - und wild, mich aufzubäumen gegen zu hohe und falsche Normen,  die der Liebe entgegenwirkten. 
Aber viele Jahre nicht mir selbst gegenüber. Ich musste erst lernen mich selbst zu mögen - andere Menschen zu lieben,  fiel mir da leichter.

Die wenigsten Menschen können ihr Ego - ihre Persönlichkeit innerhalb kürzester Zeit klären und lieben lernen. Dafür haben wir alle zu viel Schrott in uns angesammelt, durch Erziehung, Regeln, Gebote und Verbote. Wir benötigen unsere Ego-Persönlichkeit um in dieser dualen Welt zu leben. Gehen wir daher liebevoll mit unserer Persönlichkeit um, wie mit einem verletzten und trotzigem Kind. 
Wir können es entweder erneut vergewaltigen und bestrafen, oder liebevoll trösten und führen und ihm an Liebe geben, was uns möglich ist. Das ist unsere Verantwortung, Entscheidung und Handlungsmöglichkeit.
Das Kind in uns ist oft noch verletzt, zornig, verlassen und trotzig. Es ist möglich mit ihm - in der Vorstellung - zu sprechen. Uns zu ihm zu beugen, es zu fragen warum es so empfindet und das es allen Grund hat solche Gefühle zu haben. Anstatt ihm zu sagen das es Unrecht hat und so zu empfinden unsinnig ist. Wenn wir das immer wieder tun, wenn wir merken das es unglücklich ist und es liebevoll trösten - wird sich Alles verbessern :-)



Ich wünsche mir Mitgefühl und Liebe in uns selbst, für uns selbst.
Das ermöglicht uns Mitgefühl und Liebe für alle anderen Lebewesen zu empfinden!
Sind wir zornig, verletzt oder traurig -  wäre es daher schön,
statt uns kritisch und verurteilend zu begegnen,
wenn wir uns zärtlich und liebevoll selbst umarmen könnten!
~ Liz 


Liz 30.01.2018, 11.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Als ich mich selbst zu lieben begann



Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich ver- standen, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man `VERTRAUEN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man `AUTHENTISCH-SEIN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich auf- gehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man `REIFE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich auf- gehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mit Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man `EHRLICHKEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`,
aber heute weiß ich, das ist `SELBSTLIEBE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man `DEMUT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es `BEWUSSTHEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute `HERZENSWEISHEIT`.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne prallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

~ Quelle unbekannt - soll auf Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959  - zurück zu führen sein  ~ :-)

Liz 20.01.2018, 19.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es gibt keine Fehler oder Niederlagen auf deiner Reise durchs Leben, sondern nur Stationen mit unterschiedlichen Erfahrungen.

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, 
denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, 
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, 
denn er wird dein Schicksal.
~ aus Sanskrit ~  





Bewusstseintexte für jeden Tag bei Fragen, zur Freude und Besinnung! 
Hier kannst Du kostenlos eine Affirmations Tageskarte ziehen :-)
Zufallsspruch:
Das Gebet zeugt den Glauben, der Glaube die Liebe und die Liebe den Dienst am anderen.

powered by BlueLionWebdesign

Captcha Abfrage



Ute
Hallo Liz,
bin über Engelberts Seelenfarben auf deine Seite gekommen und finde sie einfach nur toll-
LG


2.1.2016-8:29

Einträge ges.: 541
ø pro Tag: 0,4
Kommentare: 1516
ø pro Eintrag: 2,8



Ein liebes Willkommen für dich :-)
Ich freue mich das du hierhin gefunden hast. Hinzukommende Texte, Bilder und Fundstücke sind leichter und schneller in ein Blog einzubinden, als in eine eher statische Homepage. Hier möchte ich dich teilhaben lassen an meinem alltäglichen Leben, ebenso wie an fotografischen, spirituellen oder literarischen Inhalten.

© Mein Instagram


2018
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
   01020304
05060708091011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
Nova:
Wie winzig man sich dort vorkommt....das stel
...mehr
Klärchen:
Der blaue Himmel war sicher einladend. Der Bl
...mehr
Heidi R.:
Die hohen Brückenbögen beeindrucken und der n
...mehr
Gudrun K.:
Liebe Liz,das sind ja gigantische Fotos, die
...mehr
Paula:
Liebe Liz,der Spruch ist aber schön, und das
...mehr
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3