Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Liebe

Zeit der sehnsuchtsvollen Träume

Charles Aznavour  R.I.P
Am 1. Oktober 2018 ist er mit 94 Jahren in seinem Haus in der Provence verstorben.

Ich habe sie geliebt - besonders diesen Song - danke für all die wunderbaren Lieder und die Stimme! Ich bin sofort in der Zeit in der Erinnerung in den sehnsuchtsvollen Gefühlen dieser Zeit! Die Zeit der sehnsuchtsvollen Träume, daher halte ich diesen wunderbaren Song jetzt hier zur Erinnerung für mich fest.



She

Sie, vielleicht wird sie die erste sein, die
ich nicht werde vergessen können,
mein Glück oder der Preis, den ich werde zahlen müssen.
Sie, das hier geborene Lied,
das schon wer weiß wer gesungen hat.
Die Sommerluft, die jetzt hier ist,
in meinem ersten Herbst.
Sie, die Versklavung, die Freiheit,
der Zweifel, die Heiterkeit.
die Prelude zu hellen oder dunklen Tagen.
Sie, sie wird der Spiegel sein, in dem ich
Ideen und Pläne betrachten werde.
Das letzte Ziel, das ich von jetzt an haben werde.

Sie, so wichtig, so einzigartig.
Nach der langen Einsamkeit,
unnachgiebig und unvorhersehbar.
Sie, vielleicht eine Liebe zuviel, in Anbetracht, dass
sie sich aus dem Schatten der Vergangenheit zu mir wendet,
um neben mir zu bleiben, solange ich lebe.
Sie, auf die ich nicht verzichten würde,
überlebend an ihrer Seite.
Zu ungewissen Zeiten und Widrigkeiten.
Sie, Lächeln und Tränen aus denen,
sich meine Träume formen.
Wohin auch immer sie geht, ich würde hinkommen.
Auf Schritt und Tritt neben ihr.
Sie, sie, sie. 

Liz 01.10.2018, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zitat im Bild #86

Bin momentan sehr viel in mir selbst unterwegs .... dadurch entstand dieser Gedanke für das heutige   "Zitat im Bild"   bei der lieben Nova.


Es ist manchmal nicht so leicht, den Seiten in sich selbst auf die Spur zu kommen, die unseren tiefsten Schmerz oder Trauer beinhalten, oder auch Zorn. Um dem Schmerz zu entkommen, haben die meisten Menschen Strategien entwickelt diese Gefühle fern zu halten - so das sie unter einem Wust von Abwehrmaßnahmen und Handlungen versteckt sind, die uns oft selbst nicht mehr bewusst sind. Ich - Anteile die immer wieder bestraft oder abgelehnt wurden, sind daher so gut versteckt, dass wir sie selbst oft nicht mehr erreichen können. Doch wir können sie erst liebend umarmen, integrieren und damit erlösen, wenn wir uns ihnen noch einmal stellen. Wenn wir sie bejahen. Denn in der Dualität ist nichts nur schlecht. Erst im Bejahen des vermeintlich Negativem, können wir uns annehmen. Wissen tue ich das schon lange, arbeite auch schon lange daran mit mir selbst und vielen Menschen an der Auflösung solcher Themen - doch manchmal wird der Schmerz im eigenen Inneren so übermächtig, das wir durchgerüttelt werden und uns eingestehen können .... "da ist doch noch was was es zu erlösen und zu lieben gilt" 
Also bin ich tief in mein Inneres eingetaucht und in die Transformationsprozesse. Manchmal fehlen dann die Worte, weil manche Verletzungen an den Orten oder zu den Zeiten geschehen sind, die noch keine Worte kannten. Zeitweise sehr anstrengend und intensiv.
Im Äußeren funktioniere ich noch - ich habe die Kraft die Ebenen zu wechseln und die Orientierung zu behalten.

Das wird hier vorgebloggt - denn ich fahre zu meinen Schwestern und in das Altenheim, in dem meine Mutter die letzte Zeit gelebt hat zum Sechswochenamt. Ich freue mich auf meine Schwestern! Ich glaube an einen Gott der Liebe - oder daran das es nichts gibt, als Licht und Liebe - eigentlich nichts gibt als Energie - höher oder niedriger schwingend.
Daher hat es für mich keine besondere Bedeutung außer der Ehrung und Wertschätzung meiner Mutter gegenüber - die an die Notwendigkeit glaubte, dass für die "Läuterungsphase der armen Seele im Fegefeuer", diese Gebete und Hilfen notwendig sind. Ich glaube, dass diese Hilfe durch Licht - sprich Bewusstseinsentwicklung und Liebe im Leben hilfreich sind, um solche Entwicklungs - und Transformationsprozesse durchlaufen zu können - wie ich sie auch momentan durchlaufe. Zudem hat meine Mutter schon einige Monate vor ihrem Tod, heftigste Transformationsprozesse innerlich durchlaufen - immer mit der Frage - habe ich genug Liebe gegeben, habe ich genug geliebt und in der Reflexion ihrer vermeintlicher Fehler.  Und immer wieder habe ich versucht zu trösten - denn das Schmerzhafteste ist wohl, nicht genug Selbstliebe haben zu können, um sich selbst verzeihen zu können - was nicht vollkommen war und die Schwierigkeit, sich selbst zu lieben. Es hat mir manchmal fast das Herz gebrochen - denn man kann einem anderen Menschen auch nicht helfen, wenn er sich selbst nicht - oder noch nicht, verzeihen kann. Ich hoffe, das es auf der anderen Seite sichtbarer und fühlbarer ist  - denn hätte sie nicht viel Liebe gegeben, würde die gesamte Familie nicht so viel Wertschätzung  und Liebe für sie und ihr Leben, in sich tragen. Ich werde mich einschwingen und schauen, was sich in mir an Gedanken und Gefühlen entwickelt. Ich habe oft das Gefühl und die Gedanken, sie weiß es jetzt - was ich ihr immer habe, versucht zu vermitteln. So als wolle sie mir sagen - "ich weiß jetzt was Du meintest"

Ich hoffe es ist o.k. für Euch, das ich Euch hier immer so "StarkenTobak" schreibe. Ich will nicht - Nichts sagen - und daher ist es das, was ich momentan ausdrücken kann. 
Geht lieb mit Euch selbst und miteinander um - ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!


Liz 15.09.2018, 00.00 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal ist das plötzlich so ....

... und Du erlebst spontan einen Augenblick großer Liebe und Leichtigkeit! 

Heute morgen als ich so in den Spiegel und mir selbst in die Augen schaute, kamen mir die Gedanken in den Sinn " Mama - jetzt weisst Du das Alles gut ist, wie es ist - jetzt kannst Du das Danke annehmen und Dir selbst verzeihen, was vielleicht nicht vollkommen war!" 

Alles ist Liebe - vielleicht manchmal begrenzte Liebe - aber es ist nur wichtig, das man sich selbst verzeiht, wenn man nicht perfekt gehandelt hat - wenn man nicht so perfekt ist, wie man es selbst will, oder meint sein zu müssen.

"Wichtig ist, das man sein Leben so gut wie man es kann, zu leben versucht und so viel Liebe wie  möglich, sich selbst und anderen Menschen zu schenken. Das hast Du immer versucht - wobei Du Dich selbst oft zu wenig beachtet und geliebt hast. 

Aber vielleicht ist das auch das Schwerste - sich selbst zu lieben, denn das wurde Dir und dann auch uns nicht beigebracht in unserer religiösen Erziehung! Ich bin wie ich bin - weil alles so war wie es war und ich die Entscheidung getroffen habe, das Beste aus allem zu machen, was mir möglich war und ist! Und für mein Ich Bin , bin ich dankbar! Ich versuche mich selbst anzunehmen und zu lieben - so gut wie ich es vermag!"


Mit unserer begrenzten Sichtweisen  urteilen und verurteilen wir oft uns selbst und unsere Mitmenschen - aber alles ist Liebe! Dann ist es möglich Dankbarkeit zu empfinden für die Wachstumsmöglichkeiten und Geschenke die man erhalten hat, das Herz zu öffnen und das Licht in den Tag zu lassen!

Es war heute morgen so ein Gefühl in mir - eine Gewissheit -  das meine Mama sich auf der anderen Seite jetzt soweit erholt hat, das sie diese Gedanken, die ich ihr immer habe versucht zu vermitteln, jetzt verstehen und annehmen kann. Das macht mein Herz leichter!



Liz 07.08.2018, 15.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bedingungslose Liebe und der Tod ist eine Lüge

Losgelöst 

ein Sandkorn im Universum,
transformiert zu einem Lichtfunken,
schwebend im Universum als ein
Lichtfunke unter Abermillionen Lichtfunken. 
Eine unglaubliche Leichtigkeit und Freude. 
Stille und Bewegung 
- ein gigantischer Tanz von Licht.
Auch in der Formlosigkeit die Essenz aller Erinnerungen und Erfahrungen
unendliches Wissen und unendliche, bedingungslose Liebe
Und eine Sehnsucht bleibt für immer ...... 
© Liz 

Ich höre nach sehr, sehr vielen Jahren wieder einmal das Hörbuch von Elisabeth Kübler Ross - warum habe ich die oben geschriebenen  Zeilen noch einmal eingefügt? - Weil  ich momentan sehr gerührt bin - diese Erfahrung die ich versucht habe in Worte  zu fassen - und Dir mir jetzt in der Trauerarbeit - oder Nachdenklichkeit wieder eingefallen sind. Dieser winzige Moment des Erlebens, den ich zu beschreiben versuchte, war ein Augenblick der Erfahrung von bedingungsloser Liebe oder Lichterfahrung - die mich auf immer verändert hat - zumindest in diesem Leben.



Die Erfahrung, die ich wiederfinde in der Beschreibung von Elisabeth Kübler Ross  - die ihre Erfahrungen von Nah - Toderfahrungen und der bedingungslosen Liebe  - auf etwas andere Art - so mutig mit einfachen Worten ausgedrückt hat. Ich habe alle Bücher von ihr vor ca. 45 Jahren gelesen - sie war mein Vorbild - da ich sehr viele von meinen Erlebnissen bei der Betreuung von Sterbenden in ihren Büchern wieder fand und mir damals erklären konnte, was ich wahrnahm und erlebte.  Es war damals noch sehr viel unmöglicher ohne für "verrückt" gehalten zu werden, über solche Erfahrungen zu sprechen und ich fühlte mich daher weniger alleine. 

Jetzt bin ich sehr berührt - dieses Hörbuch erinnert mich momentan an das, was ich anderen Menschen sagen würde - was aber manchmal schwer ist, sich selbst zu sagen. 

"Es gibt keinen Zufall" das weiß ich zutiefst - aber immer wenn ich es spüre - wie jetzt - wo ich etwas völlig Anderes bei You Tube suchte und an dieses Hörbuch von Elisabeth Kübler Ross erinnert wurde. Ich weiß zutiefst, das es wichtig ist - diese Worte jetzt  - heute noch einmal laut zu hören! Ich habe gestern noch über das Thema " bedingungslose Liebe" mit einer Kollegin gesprochen im Hinblick auf Schuldgefühlen, Versagen etc. - womit wir uns bei unsere Arbeit in Selbstreflexion immer wieder auseinandersetzen müssen.

Ich glaube ich brauche es auch zur Verarbeitung der Erlebnisse bei der Freundin die gestorben ist, vor einigen Tagen - in Verarbeitung der Hilflosigkeit gegenüber dieser Panik in ihren Augen bei der letzten Begegnung - ohne das irgend jemand damit gerechnet hätte, das sie sterben musste - sondern sie sollte in eine Pflegeeinrichtung zur Mobilisation verlegt werden. Ich habe immer wieder über meine Überzeugungen und meinem Glauben ihr gegenüber gesprochen in den Jahren. Weil sie an nichts so richtig glauben konnte, nicht an Gott, nicht an ein Leben danach. Sie hat es sich immer offen angehört  - ohne etwas dazu zu sagen.



Es ist gut mich noch einmal an all die Erfahrungen zu erinnern, die ich im Umgang mit Sterbenden - oder Kontakt nach dem Tod erlebt habe!!
Elisabeth Kübler Ross hat so eine schöne  - einfache Symbolsprache - ich würde heute sicher Einiges anders ausdrücken, aber deswegen ändert es nichts an der Wahrheit in den Worten. Zu der Zeit als sie ihre Bücher geschrieben hat- war sie hier in unserer Kultur, die Erste die uns diese Gedanken näher brachte - heute kann man sicher gar nicht mehr verstehen, warum es so einen Mut erforderte, das Gesagte auszusprechen. 

Liz 09.06.2018, 23.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die tägliche Frage .....


Vielleicht hattet Ihr ja heute noch frei!? Ich hatte recht viel zu tun - morgens schon endlose Telefonate und dann Beerdigung einer Kollegin die nach 2 Jahren Kampf gegen den Krebs, verstorben ist. Den letzten Gang mit Klientinnen begleitet - zur Verabschiedung von ihr. Es war vor allen Dingen sehr traurig die Trauer einer Mutter, in deren Alter zu sehen, die ihr Kind begraben muss!
Ein schöner Effekt war ein Song von Peter Maffay - den sie wohl immer mochte - der ist heute als Ohrwurm in mir - seitdem. Wusste nicht das er so gut zu einer Trauerfeier passt. Hat viele Erinnerungen für mich hochgebracht. Mit ca. 20 -21 Jahren habe ich mich bei dem Song durch einen "Augen Blick" mich in seinen Augen gesehen,  sehr verknallt  bzw. wir beide - bin dann aber nicht zum Treffen im Anschluss gegangen, weil ich in einer Beziehung und zu verantwortungsbewusst war und wusste das es keine Zukunft haben kann.

Vorgestern Abend bei Nachtansichten in der Stadt gewesen. Gestern war ich mit Klientinnen bei "Apassionata" - es war sehr schön!  Ich finde es schön, dass das Thema Licht und Liebe suchen so auch Einzug in die Kunst und Unterhaltung gefunden hat - heute noch Schwimmen mit Klientinnen - das war eher chaotisch, so voll war es im Schwimmbad. Ich habe jetzt absolut genug von dem Lärm und diesen Menschenmassen. Morgen nochmals Kino - zwar auch schön weil mich der Film auch interessiert - aber ich brauche dringend Pause und Ruhe für mich selbst, denn so schön solche Aktivitäten auch sein können - diese Menschenmengen erschöpfen mich sehr. Heute während der Trauerfeier hatte ich totale Knoten  im Bauch - so hautnah konnte ich die ganze Trauer und die Gefühle in diesem Raum wahrnehmen. Dazu die Anspannung, mit meinem Feeling zu versuchen einer Klientin  behilflich zu sein ohne Eskalation, die Situation und die Gefühle unter Kontrolle zu behalten.
Da half dann unsere gemeinsame Fanpower für Peter Maffay mit dem Song den wir lautlos mit sangen zur Entlastung.
Jetzt wünsche ich Euch einen schönen, entspannten 1. Mai Feiertag!

Liz 30.04.2018, 21.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ostern, Spielereien, Familie, Liebe ...



Der Sitz der Seele ist da, wo sich Innenwelt und Außenwelt berühren. 
Wo sie sich durchdringen, ist er in jedem Punkte der Durchdringung.
~ Novalis

Was man so mit Fotobearbeitungsprogrammen und Apps so alles machen kann! Gestern haben wir  beim schönen Osterkaffeetrinken mit meiner Familie, bei meiner Mama,  mit Hilfe einer Nichte mit viel Spass einige Fotospielereien gemacht und haben ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Es war echt schön alle mal wieder zusammen zu sehen - früher haben wir uns an den Feiertagen ja oft bzw. fast immer bei meiner Mutter getroffen. Nun hatten wir uns einen Raum im Altenheim gemietet und waren mit 23 Personen dort. Es war laut - kunterbunt, lebendig, liebevoll und sehr schön - mit 4 Generationen beieinander und miteinander! 

Dieses Jahr Ostern hatten wir ja Alles - gestern hier Schnee, aber auch Sonne, Stille, Besinnliches, Gemütlichkeit!

Hier habe ich Eines der Fotos von mir, die mit der App erstellt wurden, in einem Fotobearbeitungsprogramm dann in ein Ölgemälde umgewandelt weil die App es echt zu blass und cool gemacht hat - hat doch was - jetzt habe ich ein Ölgemälde von mir  :-)
Ich hoffe ihr hattet schöne Ostertage - jetzt ist die Zeit so schnell schon wieder vorbei!
Genießt den Nachmittag noch und alles Liebe für Euch....

Hier noch eine Collage von mir.


Liz 02.04.2018, 16.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Was bedeutet der Karfreitag


Laut dem christlichen Glauben feierte Jesus mit seinen Jüngern am Abend des Gründonnerstags sein letztes Abendmahl. Am Karfreitag wurde Jesus dann laut der Bibel gekreuzigt. Und laut des christlichen Glaubens ist Christus zu Ostern dann auferstanden.

Ich hatte seit meiner Kindheit einen Gott der Liebe in mir, was sich oft natürlich nur schwer mit der katholisch, religiösen Erziehung in Übereinstimmung bringen ließ. Buße, Reue und Leiden bis zur Erlösung nach dem Tode spielten im katholischen Glauben eine große Rolle.

Karfreitag ein wichtiger und dunkler Feiertag – sowie die gesamte vorherige Fastenzeit in der kindlichen Erinnerung.

Im Kontakt mit Menschen, erlebte ich dann immer wieder die Diskrepanz zwischen Vertretung der religiösen Dogmen nach außen und fehlender Nächstenliebe, was mich früher noch zu harten inneren Urteilen veranlasste. Mein innerer individueller Gott war immer so intensiv und real, dass er mich trotz meiner Angst in Hölle und Fegefeuer leiden zu müssen, ermutigte und veranlasste nach Erklärungen zu suchen. So setzte ich mich mit den Weltreligionen auseinander und fand in allen Religionen, neben den Regeln und Dogmen, den liebenden Gott.

Ich habe mich innerlich immer wieder im Laufe der Jahre, mit den Prioritäten der katholischen Kirche u.a. bezüglich des Leidens von Jesus Christus auseinandergesetzt. Damit verbunden, wurde mir bewusst wie sehr persönliches Leid, unter diesem Dogma bzw. wie ich heute finde, der falsch verstandenen Leidensbereitschaft, verdrängt wurde bei vielen Menschen. Die Leidensbereitschaft schien mehr Priorität zu besitzen, als die eigentliche Botschaft von Liebe und Auferstehung.

Für mich, hat sich dadurch eine höhere, andere Bedeutung der Auferstehung gegenüber dem Leiden von Jesus Christus erschlossen und ich kam zu einer Neuorientierung diesbezüglich.

Ich kann mich der Überzeugung schon seit vielen Jahren nicht mehr anschließen, dass Jesus Christus mit seinem Tod am Kreuz die Sünden der Welt auf sich genommen hat, um uns - die gesamte Menschheit – damit zu erlösen und dass damit alle Sünden vergeben sind. Ich glaube inzwischen an Reinkarnation weil es für mich die einzig gerechte, logische Erklärung für Alles in der Welt ist.


Aber ich glaube das Jesus als der Christus – das Christusbewusstsein und das Licht auf die Erde gebracht hat, um uns mit seinem Beispiel zu zeigen, das es die bedingungslose Liebe gibt – das es genug Liebe gibt, um den Tod nicht zu fürchten – aber das zu dieser Liebe dazugehört, einen Teil des eigenen Egos zu opfern, um den Willen des Göttlichen – der Liebe und des Lichts auszuführen und es in die Welt bringen zu können.

Jesus Christus als der Bruder und einen Freund, der aufzeigt, was möglich ist. Das ist für mich die eigentliche Bedeutung von Karfreitag und dem Tod am Kreuz. Es gibt genug Liebe um das eigene Ego hinten an zu stellen, Todesangst und Egoismus zu überwinden und den persönlichen Willen der bedingungslosen Liebe und dem Licht zu unterstellen – einem anderen Ausdruck des Göttlichen. Und aus dieser Liebe heraus getragen zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen lichtvollen, schönen Karfreitag!     



Liz 30.03.2018, 16.22 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leben, Lieben und tiefgründige Gedanken

Bin leicht ausgeknockt durch eine Blockade in der Lendenwirbelsäule - als ich gestern ins Auto einstieg war alles noch o.k. - als ich bei meiner Mutter ausstieg, war die Blockade da- die ich bisher leider noch nicht auflösen konnte, keine Ahnung wie man sich beim Autofahren verenken kann? Aber es soll wohl nicht sein das ich Schränke aufräume - sondern mir eher Ruhe antue und Zeit zum Nachdenken habe.

Es ist für mich selbst immer wieder erstaunlich wie sehr ich doch im Auto oft in einen intensiven Gedankenfluß komme.

So auch gestern wieder auf der Fahrt zu meiner Mutter - die Autobahn recht frei - zumindest flüssiger Verkehr der keiner besonderen Konzentration bedarf.
Ich habe schon oft überlegt woran das wohl liegen mag. Ist es weil das Auto fast wie ein Käfig ist, ohne die Energieeinflüsse der unmittelbaren Umgebung die ich sonst wahrnehme? Oder ist es der Fluss der Bewegung - ich fahre in der Regel ja sehr gerne Auto?!

Diese frei fließenden Gedanken fühlen sich dann fast wie der Beginn einer Meditation an - alles nur im Fluss und entspannt - kein Festhalten. Das führt dann oft dazu, dass ich durch viele Assoziationen zu völlig unterschiedlichen Themen, oder längst vergessenen Themen komme. So ist ein  Mensch, den ich jetzt schon 15 Jahre kenne und den ich lieb gewonnen habe in der Zeit, sehr krank geworden und liegt seit letzten Dienstag im Krankenhaus. Ich war in der letzten Woche täglich da,  da es völlig offen ist wie lange es noch geht, oder ob es noch eine Behandlung gibt - wahrscheinlich keine Ungefährliche. Morgen erfahre ich mehr.


So bin ich dann aber im Krankenhaus einem Nachbarn meiner Klienten begegnet, der so sehr strahlte als er mich sah, das ich ganz gerührt war und mir dann aus vollem Herzen beide Hände drückte und wiederholt sagte, wie sehr er sich freute, mich einmal wieder zu sehen. Er hätte immer wieder gefragt wo denn ich - diese so liebe, nette Frau sei - weil er mich so lange nicht mehr gesehen hatte.  Das macht was im Herzen - besonders nach einer kritikmäßig harten Woche.
Ich hatte keine Zeit darüber weiter nachzudenken - aber deswegen kam die Assoziation und die Berührtheit in mir,  wohl auch im Auto wieder - nach dieser eher üblen Woche, in der ich mich dann manchmal nach dem Sinn von Vielem frage, ohne eine Antwort zu finden. 


Oft wenn ich ins Sauerland fahre zu meiner Mutter, denke ich über Beziehungen nach. Dort leben meine Schwestern mit ihren Familien, viele Menschen mit denen ich viele Jahre meines Lebens geteilt habe, mein Exmann und dessen liebe Familie, die ich nur verlassen habe, weil ich nach seiner neuen Familiengründung keine Störung sein wollte und es deswegen für richtig hielt. 

Ich denke dann nach über Liebe und über Selbstliebe. Wie wichtig es ist sich selbst zu lieben und sich selbst wahrhaftig gegenüber zu sein - um überhaupt die Liebe erkennen und annehmen zu können.
So auch gestern wieder - frei fließende Gedanken darüber, das man doch so viele Menschen auf so unterschiedliche Weise lieben kann - wie es zu Begegnungen kommt - wie Liebe und Nähe entsteht und tiefe Verbundenheit - oder wie es sein kann das sie manchmal einfach da ist - von Beginn einer Begegnung an die Liebe und die Tiefe der Verbindung - wie sich Beziehungen verändern - wie es dann wieder zu Trennungen kommt. Es scheint mir jetzt, wo ich versuche diesen Gedanken eine Form zu geben, dass viele Teile meines Lebens gestern einfach mal wieder so durch mich durchgeflossen sind. Das es möglich ist, mehrere Menschen zu lieben, auch wenn die Kirchen oder Gesellschaft das ablehnen und verurteilen. So läuft dann fast immer mein ganzes Leben zumindest in Bruchstücken in mir ab - Vergangenheit und Gegenwart gemixt - quasi wie auf einer Zeitreise - aber meistens nur sich aneinander reihend ohne Bewertungen.

Dann kam mir plötzlich die Erinnerung an die Frage einer Mutter von Zwillingen in den Sinn - die sich Sorgen machte und sich ausgeschlossen fühlte. Ich konnte die Frage damals nicht beantworten, wie es wohl mit der Identität jedes einzelnen Zwillings aussieht. Der Mutter nach hatten die Beiden so eine intensive Verbundenheit und Liebe füreinander - so ein tiefes Verständnis, das sie sich als Mutter stets ausgeschlossen gefühlt hat. Aber auch die Sorgen hatte, das jeder Zwilling nie eine eigene Identität haben würde. Ich konnte die Sorge verstehen - bin ich doch ein Mensch, der selbst aufgrund einer großen Sensibilität und Offenheit für Andere, sehr lange nach der eigenen Identität gesucht hat, um sich selbst nicht zu verlieren und der Abhängigkeiten hasst. Aber daher hatte ich aus meiner damaligen Sicht keine Antwort für sie.
Dann dachte ich aber - heute hätte ich vielleicht eine tröstende Antwort. Denn vielleicht gibt es überhaupt keinen Grund zur Sorge?!  Vielleicht haben beide in ihrem liebevollen "Wir" dennoch ihre eigene Identität und vermissen überhaupt nichts. Sondern es ist eher unser Unvermögen verstehen zu können, das es solche Beziehungen gibt - weil wir es nicht kennen.

Hier habe ich ein so bezauberndes Video gefunden als ich nach einer Info suchte zu Zwillingen ...

Es gibt in den spirituellen Schriften vielleicht etwas Vergleichbares  - die Ausführungen über Dualseelenverbindungen. Was ist - wenn Zwillinge sich einfach nur entschieden haben, als Zwillinge zu inkarnieren, um in diesem Leben diese Verbindung von Beginn an leben zu können? - Denn es gibt sicher auch da sehr unterschiedliche Ausdrucks - und Lebensformen, in denen Dualseelen zusammen leben können, oder ihre Entwicklung unterstützen und sich helfen ihre Wunden zu heilen. Und alles was es gibt, unterliegt immer wieder unseren Bewertungen und nur das was wir kennen - wissen wir auch - deswegen irren unsere Bewertungen sicher so manches mal.

Es gibt Liebe die so tief und verbunden ist, das man nur staunen kann und das man glaubt zu sterben, kommt es zur Trennung! Und das sage ich "lach" beinhaltet doch das, bei Angst vor Abhängigkeit eigentlich - so schnell wie möglich weg zu laufen, um diese Schmerzen nicht aushalten zu müssen.


Liebe und tu, was Du willst:

Schweigst Du, so schweige aus Liebe!
Redest Du, so rede aus Liebe!
Schonst Du, so schone aus Liebe!
Die Wurzel der Liebe sei in Dir.
Aus dieser Wurzel kann nur Gutes kommen.
~ Augustinus

So betreue ich seit vielen Jahren zwei Menschen deren Beziehung zueinander man als extrem und ungesund abhängig bewerten könnte.  Jeder der den Fehler machte an der Beziehung etwas ändern zu wollen, wurde völlig ausgegrenzt - so das ich gelernt habe, es einfach nur liebevoll zu akzeptieren und zu begleiten - da mir die Bewertungen nicht zustehen. Und oh Wunder - mit dem Begreifen, dass ich die Beziehung nicht zerstören will, entwickelten sich kleine Veränderungen im liebevolleren miteinander Umgehen.

Wie Ihr seht - sehr verrückte Assoziationen im Auto - ich empfinde es aber immer wieder als sehr bereichernd für mich und staune - das so scheinbar vergessene Fragen oder Situationen dann wieder in Fluss kommen. 

Wie wichtig es ist, Menschen auf irgendeine liebevolle Weise zu berühren - ihnen zu begegnen und immer wieder zu erkennen, dass unsere eigenen negativen Bewertungen oft überhaupt nicht der Realität entsprechen. So wie wir oft nicht wissen, wie viel ein paar nette Worte und ein Lächeln bewirken können - so wie bei dem Nachbarn meiner Klienten. Ich habe heute in einem Blog gelesen,  in dem das auch Thema war - und "Jaaa!" diese täglichen licht- und liebevollen, kleinen Situationen in unseren Leben sind es, die etwas mehr Liebe und Herz, ein Lächeln und Freude in die Welt bringen können! 

Liz 12.03.2018, 20.04 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Selbstliebe - Pflegeberufe



Angesichts der wieder erneut aufgetretenen Fragen und Debatte in der Pflege und dem Pflegenotstand fand ich auf meiner Festplatte Zeilen, die ich vor über 20 Jahren geschrieben habe (nach bis dahin bereits 20 Jahren Arbeit in Pflege und sozialen Bereichen) - als eine intensive Auseinandersetzung in meinem Inneren stattfand - zum Thema Selbstliebe, ausgelöst durch Krankheit und einige parallel ablaufenden Krisen in meinem Leben.

Es lässt mir keine Ruhe - treibt mich um wie man so schön sagt - das unbedingt Zeit ist, das sich etwas verändert im Namen von Selbstliebe und Liebe in den Pflegeberufen. Und das nach wie vor von Politik und Gesellschaft nicht verstanden wird, wie lächerlich es ist 8000 neue Stellen zu schaffen, angesichts des anstehenden Kollaps....weiter lesen hier 


Dazu auch nochmals der Hinweis auf diesen  kleinen Beitrag vor einigen Tagen.
Und die Taschenuhr hier - eine kleine Geschichte von mir beruhend auf einer wahren Begebenheit


Liz 04.02.2018, 11.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geliebt

Ausgelöst durch andere Blog- Beiträge und Erinnerungen meines Lebens, an Selbstzweifel, Schuldgefühle, harte Selbstkritik und viel zu hohe Anforderungen und Ansprüche an mich selbst durch Erziehung, Gesellschaft und Umgebung, bin ich dankbar wie viel schöner und freier davon mein Leben, inzwischen geworden ist. 
Es war ein langer Weg. 
Ich war immer stark - und wild, mich aufzubäumen gegen zu hohe und falsche Normen,  die der Liebe entgegenwirkten. 
Aber viele Jahre nicht mir selbst gegenüber. Ich musste erst lernen mich selbst zu mögen - andere Menschen zu lieben,  fiel mir da leichter.

Die wenigsten Menschen können ihr Ego - ihre Persönlichkeit innerhalb kürzester Zeit klären und lieben lernen. Dafür haben wir alle zu viel Schrott in uns angesammelt, durch Erziehung, Regeln, Gebote und Verbote. Wir benötigen unsere Ego-Persönlichkeit um in dieser dualen Welt zu leben. Gehen wir daher liebevoll mit unserer Persönlichkeit um, wie mit einem verletzten und trotzigem Kind. 
Wir können es entweder erneut vergewaltigen und bestrafen, oder liebevoll trösten und führen und ihm an Liebe geben, was uns möglich ist. Das ist unsere Verantwortung, Entscheidung und Handlungsmöglichkeit.
Das Kind in uns ist oft noch verletzt, zornig, verlassen und trotzig. Es ist möglich mit ihm - in der Vorstellung - zu sprechen. Uns zu ihm zu beugen, es zu fragen warum es so empfindet und das es allen Grund hat solche Gefühle zu haben. Anstatt ihm zu sagen das es Unrecht hat und so zu empfinden unsinnig ist. Wenn wir das immer wieder tun, wenn wir merken das es unglücklich ist und es liebevoll trösten - wird sich Alles verbessern :-)



Ich wünsche mir Mitgefühl und Liebe in uns selbst, für uns selbst.
Das ermöglicht uns Mitgefühl und Liebe für alle anderen Lebewesen zu empfinden!
Sind wir zornig, verletzt oder traurig -  wäre es daher schön,
statt uns kritisch und verurteilend zu begegnen,
wenn wir uns zärtlich und liebevoll selbst umarmen könnten!
~ Liz 


Liz 30.01.2018, 11.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




Ein liebes Willkommen für dich :-)
Ich freue mich das du hierhin gefunden hast. Hinzukommende Texte, Bilder und Fundstücke sind leichter und schneller in ein Blog einzubinden, als in eine eher statische Homepage. Hier möchte ich dich teilhaben lassen an meinem alltäglichen Leben, ebenso wie an fotografischen, spirituellen oder literarischen Inhalten.



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Es gibt keine Fehler oder Niederlagen auf deiner Reise durchs Leben, sondern nur Stationen mit unterschiedlichen Erfahrungen.


Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, 
denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, 
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, 
denn er wird dein Schicksal.
~ aus Sanskrit ~  


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Hallo Liz,
bin über Engelberts Seelenfarben auf deine Seite gekommen und finde sie einfach nur toll-
LG


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