Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gefühltes

Beschwerlichkeiten

Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein' erfordern das meiste Nachdenken.
Pythagoras von Samo


Nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich muss mit meinen Kräften haushalten. Es waren wieder ständig volle und lange Tage, seitdem ich wieder arbeite.
Was ich mir gewünscht habe für meine weitere Arbeit, wird wohl nicht klappen. Da gibt es so Einiges was ich erstmal verarbeiten muss, was in dieser Woche so aktuell war. Ab Montag bin ich mit meinem 1/4 Stellen Anteil in einer anderen Wohngruppe eingesetzt - in einem der großen Häuser. Dieses Wochenende in der alten Wohngruppe, nächstes Wochenende einen 24 Stunden Dienst in der neuen Wohngruppe und dazwischen in der Woche meine 3/4 Stelle im ambulanten Bereich.
Daher setze ich jetzt auch leider 2 x hintereinander mit den Zitaten im Bild aus. Ich hoffe ihr versteht es, aber ich muss mich mit mir und meinen Gefühlen auseinandersetzen. Abschied nehmen, Enttäuschungen verarbeiten, in mir selbst eine Richtung finden und dazwischen die Kraft aufbringen, so als wäre nichts, meine Arbeit zu erledigen.

Liz 07.11.2015, 21.30 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal einfach zu sensibel


Da lese ich mich heute morgen so durch einige Blogs und finde bei Frau Morgentau die Erinnerung und Erklärung für meinen gestrigen notwendigen Rückzug.
Die beiden Verlinkungen hier und hier verweisen auf ihre Beiträge und damit weiterführende Links zu HS.



Gestern habe ich soweit ich konnte die Energie und meinen Gefühle in Putzen umgesetzt, so weit ich konnte, mit leichtem Hexenschuss seit Donnerstag.
Und nachwirkend muss ich immer noch die Supervision vom Donnerstag verarbeiten. 3 Stunden mit Allen, in extrem gespannter Umgebung sitzen, wegen der konfliktreichen Thematik und Alles mit zu bekommen, das Gesagte und das Ungesagte und dann noch die Diskrepanz darin, neben meinem Mitgefühl und meinen eigenen Gefühlen, neben Erinnerungen der Vergangenheit, das war wieder einmal zu viel.

Ich habe mich ja schon im Vorfeld ausgerenkt, weil mein Fühlen schon erweitert war, hatte daher dazu auch noch die körperlichen Schmerzen. Der Filter und Selbstschutz funktioniert dann nicht. Und manchmal kann ich mein System dann hinterher nicht schnell genug klären. Und gestern wie auch heute ist mir Alles zu viel und einfach ein Mischmasch was mich zum Weinen bringt.



Also bis die Tage oder später mal - wenn ich Alles verarbeitet und losgelassen habe. Manchmal geht es mit Hilfe von Mediation und Übungen schnell, manchmal dauert es etwas. Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch:-)


Liz 23.08.2015, 10.45 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

An einem Samstagmorgen

Nach 13 Tagen Arbeit am Stück, jetzt endlich wieder 2 freie Tage.  Aber was sind 2 Tage - viel zu kurz, meinem Empfinden nach. Für mich ist das Glas heute nicht halb voll, sondern halb leer.
Ich hätte so Einiges zu tun, obwohl ich in freien Momenten letzte Woche die Wohnung schon gemacht habe und endlich meinen Berg an Bügelwäsche erledigt habe. Aber ich versuche es momentan zu verdrängen, damit ich wenigstens am Wochenende nur tue, was ich tun möchte - und nicht was ich muss. Einkaufen muss ich aber noch, besonders Katzenfutter.
Am Donnerstag war ich extrem unfallgefährdet, ist gut gegangen, aber es war 3 x Vollbremsung nötig. Ich konnte nicht in mir klären, ob es an mir lag, ich dachte an den Anderen, obwohl ich auch meine Ungeduld spürte.
Nach dem kurzen Entauchen bei mir, in mir,  am Mittwochabend, musste ich Donnerstag und Freitag mich wieder abschalten, um Alles erledigen zu können. Nach der Supervision am Donnerstagabend war dann eine große, tiefe Traurigkeit in mir und ich kann bis heute nicht sagen, ob ich auf das reagierte was ich wahrgenommen hatte, oder ob diese Traurigkeit aus mir kam und der Mittwochabend noch nachwirkte.

Ich habe nach dem Mittwoch den festen Willen, mich besser wahrzunehmen im Trott und in der Beschleunigung des Arbeitsalltags. ( Eine wichtige Aussage des Abends war von unserer Gruppenanleiterin - ich sorge zu schlecht für meine Gesundheit - ja - und das stimmt leider. ) Die Entschleunigung gelingt mir momentan nicht wirklich, an den 2 Tagen frei.
Und das macht mich traurig, während ich das jetzt schreibe, denn ich weiss einfach noch gar nicht, wie ich es schaffen soll. Denn es ist ja ein Zustand seit Jahren. Habe ich vor einigen Jahren nach Urlaub und Frei noch gekämpft, um nicht so schnell in diese Beschleunigung zu geraten, so habe ich mich dann irgendwann, auch schon vor Jahren ergeben darin, das ich nicht dagegen ankämpfen sollte, denn dann ist der Kampf und die Nichtakzeptanz der Situation, um so schmerzhafter und länger. Denn gewinnen kann ich nicht, weil ich meine Arbeitssituation nicht wirklich ändern kann. Der erste Tag ist in der Regel immer wie ein Strudel und inzwischen liegt keine Woche erholt sein mehr, sondern am ersten oder zweiten Tag ist es wieder so, wie vor dem Urlaub.

Die Trauer am Donnerstag kam daher, merke ich jetzt, aus dieser Erkenntnis, weil mir durch Andere und mein Mitgefühl für sie, deutlich wurde, das es so ist.
Das Mitgefühl für mich gestatte ich mir nicht, denn dann kämen Tränen und die kann ich nicht gebrauchen, denn dann kann ich die Anforderungen nicht bewältigen.
So weit bin ich momentan oft weg von mir, so gut funktioniere ich, so sehr habe ich mich ins Unvermeidliche ergeben?!
Nein, habe ich momentan nicht. Zur Zeit hadere ich damit, akzeptiere es nicht und versuche z.B. durchs Quanten und Veränderung in mir, Bewusstsein und Lösungen zu finden. Das geht nicht endlos, dann muss ich wieder in die Akzeptanz kommen, sonst werde ich krank, aber ich starte jetzt diesen Versuch, ob ich nicht durch Veränderung, zunächst in mir etwas ändern kann. Denn ich bin überzeugt davon, das eine Änderung in mir, eine Veränderung im Außen bewirkt. Das hat mir die Vergangenheit und die Erfahrungen mit dem Quanten, gezeigt.
Lese ich bei Einigen von Euch, das  ihr nur durch Krankheit zur Ruhe kommen konntet, macht mich das ebenfalls traurig.

Dann mache ich mir manchmal noch den Druck hier nicht jammern zu wollen, aber ich sehe jetzt mit einem Schmunzeln, so wie ich, wie Frauen ticken, sie reden oder schreiben und entwicklen dann schon dabei, ihre Antworten :-)

Wow, bin jetzt aber doch schnell bei mir gelandet! Ich lasse es erstmal im Hintergrund wirken und gehe in die Alltags - Erledigungen.





Liz 27.06.2015, 11.08 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Empowerment und Sinn meiner Arbeit

Ich habe gerade die Einträge im schönen Blog " Morgentau" angesehen bzw. gelesen. Viele der Gedanken und Gefühle berühren mich ähnlich.
Ich frage mich auch oft in welcher Welt so manche Menschen eigentlich leben, wenn ich mir die Talks  ansehe und anhöre.


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Liz 22.11.2014, 00.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es gibt keine Fehler oder Niederlagen auf deiner Reise durchs Leben, sondern nur Stationen mit unterschiedlichen Erfahrungen.

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, 
denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, 
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, 
denn er wird dein Schicksal.
~ aus Sanskrit ~  





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Zufallsspruch:
Wahrhaft entdecken kann der Mensch nicht auf einer Entdeckungsreise, sondern dann, wenn er neu zu sehen lernt.

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Ute
Hallo Liz,
bin über Engelberts Seelenfarben auf deine Seite gekommen und finde sie einfach nur toll-
LG


2.1.2016-8:29

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Ein liebes Willkommen für dich :-)
Ich freue mich das du hierhin gefunden hast. Hinzukommende Texte, Bilder und Fundstücke sind leichter und schneller in ein Blog einzubinden, als in eine eher statische Homepage. Hier möchte ich dich teilhaben lassen an meinem alltäglichen Leben, ebenso wie an fotografischen, spirituellen oder literarischen Inhalten.

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Nova:
Schon beim Anblick des vorderen Tors fühlt ma
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Heidemarie Traut:
Liebe Liz,das ist ein ganz großartiges ZiB. B
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Morgentau:
Ich liebe das Zitat von Morgenstern ... danke
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Klärchen:
Oh ja, ich sehe den Tiger! Er wird das schöne
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Dies und Das:
....elegant, die Eisenbiegearbeit - die Tiger
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